Aufgrund der neuen EU-Verpackungsverordnung (Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle), sehen wir uns gezwungen, Lieferungen in EU-Mitgliedstaaten bis auf Weiteres auszusetzen.
Das Verpackungsgesetz kennt keine Mindestmengen und keine Bagatellgrenzen. Sobald wir auch nur ein einziges Paket gewerblich an einen Endkunden in die EU senden, greift die volle Registrierungs- und Lizenzierungspflicht.
Was politisch als Umweltschutz und Nachhaltigkeit verkauft wird, bedeutet für kleine Unternehmen in der Praxis vor allem zusätzlichen Verwaltungs- und Finanzaufwand. Je nach Zielland werden separate Registrierungen, Meldepflichten, Gebühren und weitere rechtliche Anforderungen nötig sein.
Für internationale Grosskonzerne ist dies kein Problem. Für kleine Betriebe steht dieser Aufwand jedoch in keinem vernünftigen Verhältnis zur Anzahl versendeter Pakete.
Besonders problematisch ist das Risiko unbeabsichtigter formaler Fehler: eine übersehene Registrierung, eine falsche Meldung, eine verpasste Frist oder unterschiedlich ausgelegte nationale Vorschriften können im schlimmsten Fall zu existenzbedrohenden Bussen führen.
Bis sämtliche Anforderungen eindeutig geklärt sind und eine rechtssichere sowie wirtschaftlich vertretbare Lösung besteht, bieten wir daher keine Lieferungen in EU-Länder mehr an.
Wir bedauern diesen Schritt. Solche Regelungen treffen in der Praxis vor allem kleine Anbieter, während grosse Marktteilnehmer den zusätzlichen Aufwand problemlos auf die Endkunden umwälzen können. Europa schafft sich mit solchen Regelungen leider zunehmend selber ab. Besten Dank für Ihr Verständnis.